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Dienstag, 02. Juni 2020
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data M auf der EuroBlech 2012 in Hannover

Seit 25 Jahren löst data M Probleme für Walzprofilierer

Die data M Sheet Metal Solutions GmbH beschäftigt sich seit nunmehr 25 Jahren mit dem Walzprofilieren und den Problemen, die dabei für die blechverarbeitende Industrie auftreten können. Von einem anfänglich reinen Software- und Ingenieurdienstleister entwickelte sich das Unternehmen auch zum Konstruktionsdienstleister, der Analyseprogramme anbietet. Damit haben sich die Firmengründer Dipl.-Ing. Albert Sedlmaier und Dipl.-Ing. Stefan Freitag schon früh einen Namen machen können.

Heute ist man bei data M jedoch viel weiter, und die Leistungen aus Valley sind mittlerweile weltweit gefragt. Inzwischen werden in einer eigenen, neu geschaffenen Division 3D-Profile im Kundenauftrag bis zur Produktionsreife entwickelt und die Machbarkeit auf einer Prototypen-Profilieranlage nachgewiesen. Bis zu diesem Entwicklungsschritt musste data M jedoch sehr viel Zeit und Geld in Forschung & Entwicklung investieren.

Als Entwickler der marktführenden Softwarelösung für Walzprofilierer (COPRA® RF) und Hersteller von Blechbiegeteilen (COPRA® MetalBender) entwickeln und vertreiben die Fachleute bei data M Messmaschinen für Walzprofilierwerkzeuge (COPRA® RollScanner). Die data-M-Software wird von Ingenieuren aus den Fachbereichen Maschinenbau / Fertigungstechnik und von Softwarespezialisten geschrieben. Dabei benutzen sie modernste Entwicklungstools und haben die notwendige praktische Erfahrung. data-M-Mitarbeiter reden kein Blech, sondern haben stattdessen weit mehr als 150 Mannjahre Erfahrung in der Entwicklung von Softwareprogrammen für die Blechbearbeitung und Durchführung von Ingenieurdienstleistungen.

Die Entwicklung geht immer weiter

„In diesem Sommer hat data M sein 25-jähriges Firmenjubiläum feiern können. Hinter uns liegen 25 ereignisreiche Jahre, in denen wir uns konsequent weiter entwickelt haben. Wir haben im Laufe der Zeit unser Geschäftsfeld vom reinen Entwickler marktführender Softwarelösungen für die Blechbearbeitung ausgebaut und bieten neben CAD/CAM und CAE Softwarelösungen insbesondere jetzt auch umfangreiche Beratungs- und technische Dienstleistungen an. Dazu zählen Konstruktionstätigkeiten, Analyse von Umformvorgängen oder kundenspezifische Entwicklungs- und Forschungstätigkeiten auf dem Gebiet des Walzprofilierens (beispielsweise des neuartigen „flexiblen Walzprofilierens“). Unsere neueste Entwicklung ist COPRA® RF 2013“, skizziert Firmengründer Albert Sedlmaier die Unternehmensentwicklung mit wenigen Worten.

Service wird bei data M besonders groß geschrieben. Das Unternehmen möchte seine Kunden in aller Welt optimal betreuen. Zu diesem Zweck hat data M bereits Niederlassungen in den USA, Indien, Brasilien, Polen, Schweden und im Vereinigten Königreich gegründet. Auf diese Weise haben die data-M-Ingenieure ihre Augen und Ohren bei ihren Kunden und erhalten obendrein Informationen über Nachfrage- und Marktentwicklungen immer aus erster Hand. Dieses data-M-Serviceangebot soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

Einige neue Funktionen in COPRA® RF 2013

MODUL: COPRA® RF & Inventor® Parametrik
FUNKTIONALITÄT: Modell & Fertigungszeichnungen

Von einem COPRA®-Projekt kann auf Knopfdruck die gesamte Konstruktion in Inventor® erstellt werden. Dabei werden alle Rollen als voll parametrische Einzelteile erzeugt und im Zusammen-bau richtig positioniert. Ab COPRA® RF 2013 werden auch automatisch die 2D-Zeichnungs-ableitungen für die Fertigungszeichnungen generiert. Damit entfällt nun der zeitaufwändige Prozess, diese von jeder Rolle manuell zu erstellen.

Die Zeichnungsvorlagen für die Rollen können an die firmenspezifischen Vorgaben angepasst, und die gewünschten Bemaßungen angebracht werden. Der Zusammenbau, jede Einzelrolle und jede Zeichnungsableitung ist voll parametrisch, womit notwendige Änderungen in der COPRA®-Konstruktion (z.B. Rollendaten ändern, Stationsab-stände, …) automatisch aktualisiert werden können, ohne dass Zeichnungen neu erstellt werden müssen. Alle in den Zeichnungen bereits getätigten Anpassungen gehen dadurch nicht verloren, sondern bleiben erhalten.

Rollensatz in Inventor
Rollensatz in Inventor
Automatische Rollen Fertigungszeichnung in Inventor
Automatische Fertigungszeichnung

Für eine effiziente Konstruktion stehen weitere Werkzeuge zur Verfügung:

  • Automatisch erzeugter Zusammenbau
  • Parametrische Rollen als 3D-Einzelteile
  • Automatisch bemaßte 2D-Zeichnungsableitungen
  • Konfigurierbare Zeichnungsvorlagen
  • COPRA®-Bohrungsattribute als parametrische Features
  • Darstellung von Profil, Lager und Sicherungsringen
  • Ein-/Ausschalten von Profil, Lager und Sicherungsringen
  • Ausrichtung der Konstruktion im CAD-System ändern
  • Stationen drehen, Profilierrichtung ändern
  • Sichtbarkeit von Rollen, Lager und Sicherungsringe steuerbar
  • Kollisionskontrolle zwischen Rollen und Stationen
Rollenverwaltung mit Datenbanken

MODUL: COPRA® RLM Roll Lifecycle Management
FUNKTIONALITÄT: Rollenverwaltung mit Datenbanken

Auch bei Herstellern walzprofilierter Produkte herrscht der Druck, Kosten zu reduzieren, um konkurrenzfähig bleiben zu können. Im Jahr 2012 wird data M seinen Kunden daher ein Werkzeug bieten, um durch flexible Wiederverwendung bestehender Rollen Werkzeugkosten einzusparen.

Die COPRA® RLM-Datenbank ermöglicht es den Benutzern, Rollensätze in einer Datenbank abzulegen, um sie später auf einfache und schnelle Weise durchsuchen und Rollen daraus wiederverwenden zu können. Die Funktionen der RLM-Datenbank sind voll in den COPRA®-Workflow integriert und erlauben eine Nutzung bei minimalem Zusatzaufwand.

Die COPRA® RLM-Datenbank enthält Funktionen, um Rollen anhand einfach zu definierender Kriterien zu finden und in neue Konstruktionen einzufügen. Darüber hinaus wurden Funktionen integriert, die auf Basis des aktuellen Lagerbestandes eine Bestellstückliste errechnen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, den Lagerbestand an Rollen zu verwalten, also beispielsweise einzelne Rollen auszubuchen oder zur Überarbeitung freizugeben. Die Integration von Messdaten des COPRA® RollScanner erlaubt es später, den Verschleiß von Rollen über einen gewissen Zeitraum zu verfolgen bzw. deren weitere Einsatzfähigkeit beurteilen zu können.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit besteht in diesem Zusammenhang in der Recycling-Funktionalität der RLM-Datenbank: Ausgemusterte Rollen können wiederverwendet werden, um Rollen für neue Projekte daraus zu fertigen. Das System durchsucht dann auf Knopfdruck den Bestand auf ausgemusterte Rollen, die als „Rohlinge“ für die zu fertigende Rolle verwendet werden können.

Die neue Funktion in COPRA® FEA RF 2013: „Automatic Remesh“

Ohne Remesh (Klicken zum Vergrößern)
Mit Remesh (Klicken zum Vergrößern)

Die Vernetzung des Bandes passt sich automatisch an
Die vorliegenden Berechnungsergebnisse werden analysiert und auf das neue Gitternetz übertragen. Die Elemente werden zum Beispiel nur dann in Querrichtung neu unterteilt, wenn z.B. eine neue Biegestelle angeformt werden soll. Das feinere Gitternetz wird somit erst dann erzeugt, wenn es zur Beschreibung von neu entstehenden Biegestellen benötigt wird. Diese müssen nicht vom Anfang an mitgezogen werden.

Neuvernetzung – Ergebnisqualität und Rechenzeiten
Neben dem daraus entstehenden Rechenzeitgewinn (30-40% für typische Rollform-Beispiele) liefert die Neuvernetzung aber auch eine deutliche Qualitätssteigerung für die Berechnungs-ergebnisse: Die Lage der neuen Element-Verfeinerungen zur Beschreibung der Biegestellen werden an die tatsächlich auftretenden Verformungsstellen angepasst. Somit kann mit einer minimalen Anzahl an Elementen und ohne Eingriffe oder „Versuch und Irrtum“ des Anwenders eine optimale Beschreibung der Biegestellen während des gesamten Umformprozesses gewährleistet werden.

Neuvernetzung und Multiprozessorfähigkeit
Eine letzte Aufgabe in der Entwicklung dieser Lösung bestand daraus, die Neuvernetzung mit der Mehrprozessortechnologie kompatibel zu machen. Die daraus entstehende Rechenzeitersparnis beläuft sich auf weitere 65% bei der Verwendung von 4 Rechenkernen und bis zu 80% bei 8 Rechenkernen. Eine Gesamtrechenzeitersparnis von bis zu 79% (4 Kerne) und bis zu 89% (8 Kerne) ist somit realistisch.

Exakte Materialkennwerte mit dem COPRA® FEA BendTester

COPRA® FEA Bend Tester

Für hochentwickelte Werkstoffe reicht die Ermittlung der Werkstoffkennwerte mittels eines gewöhnlichen Zugversuchs oft nicht mehr für eine aussagekräftige FEA-Simulation eines Rollformprozesses aus. Grund dafür ist, dass durch die einachsige Beanspruchung von Zugproben die Variation der Materialeigenschaften über die Blechdicke außer Acht gelassen wird. Diese Variationen entstehen z.B. während Wärmebehandlungen oder spezieller Walzprozesse wie dem Dressieren. Um die variierenden Werkstoffeigenschaften über die Blechdicke zu berücksichtigen, ist ein Biegeversuch wie er mit dem COPRA® FEA BendTester möglich ist, bestens geeignet.

Durch die Biegebelastung der Probe werden die verschiedenen Schichten des Blechs in unterschiedlicher Weise belastet, was wiederum Rückschlüsse auf den Verlauf der Materialeigenschaften in Blechdickenrichtung erlaubt. Besonders vorteilhaft ist diese Versuchsmethode zur Ermittlung von Materialkennwerten als Grundlage für FEA-Simulationen für das Rollformen, da auch hier hauptsächlich Biegebelastungen auftreten.

Zur Ermittlung der Materialdaten werden die Ergebnisse aus einem Versuch mit dem COPRA® FEA BendTester in eine Optimierungssoftware eingelesen, welche die Berechnung der Eingabeparameter für COPRA® FEA RF durchführt. Somit ermöglicht der Biegeversuch eine Verbesserung der Simulationsergebnisse durch auf das Rollformen angepasste Materialkennwerte. Der Versuch ist für Metalle niedriger Festigkeiten wie Aluminium bis hin zu höchstfesten Stählen in gängigen Blechdicken durchführbar, wobei die Probengeometrie als einfaches Rechteck ausgeführt ist.

Nutzen des COPRA® FEA BendTester:

  • Verbesserte Materialmodellierung
  • Software für schnelle und einfache Kennwertermittlung
  • Vollständig in COPRA® FEA RF integriert
  • Beste Simulationsergebnisse für z.B. hochentwickelte Werkstoffe
  • Verwendbar für nahezu alle Materialklassen
  • Einfache Probenvorbereitung und Versuchsdurchführung

Neu: COPRA® ProfileScan Desktop

Einfache, genaue und kostengünstige Profilvermessung mittels Laser Lichtschnittverfahren

Die Vermessung von Profilquerschnitten wird jetzt einfach:
COPRA® ProfileScan Desktop vermisst Profilabschnitte oder kurze Musterprofilteile berührungslos mit einem Sensor und einem Drehtisch. Dabei wird das gesamte von außen sichtbare Profil aufgenommen.

Was ist neu an COPRA® ProfileScan?
Das System misst mit höchster Genauigkeit und insbesondere größter Flexibilität. Denn wo bisher Messringe mit einer ganzen Reihe von Sensoren benötigt werden (um den Profilquerschnitt herum angeordnet) macht das der COPRA® ProfileScan mit nur einem einzigen Sensor.
Hier werden mit einer patentierten 360°-Messmethode zusätzlich zum Prüfling simple Referenzmarken aufgenommen. Das Profil wird gedreht – und die integrierte Software justiert alle erzeugten Ansichten zueinander. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten bei der Vermessung von geschlitzten Profilen / Rohren. Hier kann der Sensor – auch wenn stets nur von außen gemessen wird – von verschiedenen Blickwinkeln in den Schlitz „hineinsehen“ und damit größere Innenbereiche prüfen.

Was kann COPRA® ProfileScan vermessen?
COPRA® ProfileScan Desktop kann sowohl geschlossene als auch offene Profile von außen vermessen. Wobei die Profile aus unterschiedlichen Materialen wie Stahl, Aluminium oder Kunststoff bestehen können. Durch Verwendung einer Spezialkamera mit hoher Helligkeitsdynamik können auch unterschiedliche Oberflächen vermessen werden. Die Profile können eine maximale Breite von 80mm und eine Länge von 310mm haben. Außerdem können längere Profile an den Enden (ca. 155mm) geprüft werden. Geräte für weitere Abmessungen auf Anfrage.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Nur ein Sensor zur vollständigen 360° Vermessung eines Profils notwendig. Sehr einfacher Messaufbau
  • Kompakter Aufbau auch für den Schreibtisch geeignet
  • Sehr viele Ansichten, im Vergleich zu einem Sensorring mit 3 bis 6 Sensoren
  • Selbst durch kleinste Öffnung im Profil kann auch großer Innenbereich geprüft werden
  • Berührungslos. Taktile Messungen an Blechprofilen oft nicht möglich
  • Hochwertiges robustes Sensorgehäuse
  • Schnelle Probenvorbereitung. Kurze Profile bis 310mm können ohne Abschneiden direkt vermessen werden (zerstörungsfreie Prüfung von Produktionsmusterteilen)
  • Schnell demontierbare Vorrichtung mit Transportkoffer
  • Direkter Anschluss an Notebook oder Desktop-PC. Ohne extra Stromversorgung oder speziellen Controller. Plug & Play
  • Einfache Bedienung (Windows 7)
  • Messaufgaben sind individuell konfigurierbar
  • Dokumentation der Messergebnisse
  • Höchste Genauigkeit und Robustheit. Speziell auf rollgeformte Profile abgestimmte Algorithmen
  • data M hat 20 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der Bildverarbeitung. Unsere Systeme basieren auf dem neusten Stand der Technik

Downloads - Presseinformation

Presseansprechpartner:

Bei Rückfragen oder wenn Sie zusätzliche Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an:
Herrn Albert Sedlmaier
Telefon: +49 8024 640-0
Fax: +49 8024 640-300
datam(at)datam(dot)de

Abzüge frei verfügbar; Belegexemplar erbeten.