COPRA RF Sections

Softwarelösung für offene und geschlossene Profile

Unser Modul COPRA RF Sections ist speziell zugeschnitten auf die Konstruktion und Abwicklung offener wie geschlossener Querschnitte und für einfache wie komplexe Profile gleichermaßen geeignet.

Seit dem Start der Software im Jahre 1987 passen wir COPRA RF laufend an die sich ständig verändernden Bedürfnisse der Profilhersteller an. Dünnere Wandstärken, neue Werkstoffe, verbesserte Walzprofilieranlagen sowie immer mehr vor- und nachgeschaltete Bearbeitungsschritte erfordern eine Softwarelösung, die dem Balanceakt zwischen hinreichender Komplexität und Usability bewältigt.

Zusammen mit weiteren Modulen wie etwa COPRA RF Roll Design oder auch unseren Analyse-Tools deckt COPRA RF Sections alle Schritte für die durchgängige Bearbeitung rollgeformter Profiler höchster Qualität ab.

COPRA RF Sections – auf einen Blick

  • Parametrische Abwicklung mit SpreadSheet 
  • Direkte Anbindung an das Simulationsmodul COPRA FEA RF – Verifizierung zu jedem Zeitpunkt möglich
  • Lochbild-Editor: Bearbeitung des 2/3D-Modells
  • User-Interface mit aktueller „Ribbon Technology“
  • Visualisierung von Beschichtungen und Laminaten
  • Bandbreitenberechnung (verschiedene Methoden stehen zur Verfügung)
  • Berechnung der Rückfederung, Ergebnisse können direkt als neuer Stich angelegt werden
  • Schnittstelle zu Autodesk Inventor und SolidWorks (einmal erstellte Modelle werden nach Änderungen an den Rollen auch im 3D-Modell geändert)

Profilkonstruktion mit COPRA RF Sections

COPRA RF Sections bietet zusammen mit weiteren mächtigen Tools komfortable Möglichkeiten für die Konstruktion des Endprofil-Querschnitts, darunter auch eine parametrische Abwicklung in Tabellenform mit COPRA RF Spreadsheet. Der Konturzug kann dabei wahlweise selbst gezeichnet, aus Kundendaten und CAD-Modellen übernommen oder auch aus vordefinierten Profilbausteinen zusammengesetzt werden. Im Fall eines gelochten Profils lässt sich das Modell mit dem integrierten Lochbild-Editor bearbeiten.

COPRA RF nutzt als User-Interface die aktuelle „Ribbon Technology“ von AutoCAD. Standard-Biege- und Umformungssequenzen können vordefiniert und bei Bedarf verwendet werden. Gestanzte Löcher oder Prägungen berücksichtigt COPRA RF bei der Entwicklung der Abwicklungsblumen. Diese Details überträgt die Software auch in einen späteren Finite-Elemente-Simulationsprozess mit COPRA FEA RF.

Visualisierung von Beschichtungen und Laminaten

Häufig werden bereits beschichtete oder lackierte Materialien walzprofiliert, etwa Rollläden, Jalousien, Bedachungen und viele weitere Produkte. Aber auch in der Automobil- oder Flugzeugindustrie sind rollgeformte thermoplastische Hybridprofile und Faserverbund-Metall-Hybridprofile mit thermoplastischer Matrix ein wichtiger Teil umweltschonender Leichtbaukonzepte. Um Oberflächenschäden zu vermeiden, kann der Konstrukteur mit COPRA RF beschichtete oder laminierte Bereiche zuordnen und in der Abwicklungsblume darstellen – und zwar über die gesamte Rollformanlage.